Wachstum heißt: Dinge anders machen | KW 12/2026
Streiten & Konfliktarten + Sascha Pallenberg + Woran wir arbeiten
Hallo Leute!
Unser neues Wachstumsnarrativ nimmt immer mehr Fahrt auf und ich finde spannend, welche unterschiedlichen Zugänge sich dadurch auftun! Zum Beispiel habe ich mit der Organisationsentwicklerin Judith Andresen darüber gesprochen, warum Streiten ein wichtiger Faktor ist, um zu wachsen.
Und auf der anderen Seite ist es so, dass Wachstum also bloßer Selbstzweck auch in die falsche Richtung führen kann. Statt “immer mehr” oder “höher, schneller, weiter“ braucht es manchmal auch eine gewisse Besinnung. Darüber habe ich zum Beispiel mit dem Tech-Blogger Sascha Pallenberg gesprochen.
Los geht’s!
Dein Joël ✌️🧢
💸 Money Monday | Wachstum bei Business & Wohlstand
🤬 Wenn ich nicht streite, werde ich nicht wachsen
Ich hatte ein Gespräch mit der Organisationsentwicklerin Judith Andresen über ein Thema, das viele am liebsten unter den Teppich kehren würden: Konflikte. Und ihre zentrale These leuchtete mir unmittelbar ein: Wer sich nicht streitet, wächst auch nicht. In unserem Gespräch haben wir fünf typische Konfliktarten durchleuchtet und was mich überrascht hat: Viele Konflikte sind gar nicht lösbar. Aber – und das ist der entscheidende Punkt – sie sollten bearbeitet werden. →Zum Podcast
🧠 Meine Learnings
Konflikte als Wachstumsmotor: Konflikte sind notwendig, um Wachstum zu fördern. Judith Andresen betont, dass das Vermeiden von Konflikten zu einer “friedhöflichen” Atmosphäre führt, in der kein Wachstum mehr stattfindet.
Unterschiedliche Konfliktarten: Judith unterscheidet zwischen verschiedenen Arten von Konflikten, darunter heiße und kalte fachliche Konflikte, Rollenkonflikte, vererbte Konflikte und systemimmanente Konflikte. Diese Unterscheidung hilft, die Natur des Konflikts und geeignete Lösungsansätze besser zu verstehen.
✨ Wisdom Wednesday | Wachstum bei Persönlichkeit & Purpose
💻 Tech-Blogger Sascha Pallenberg: Wie man aus dem Hamsterrad des Immer-mehr aussteigt
Diese Woche habe ich mir Sascha Pallenberg geschnappt – nach zehn Jahren, die wir uns nicht gehört haben. Sascha ist Tech-Blogger und wer ihn kennt, weiß: Bei ihm geht’s zur Sache. Sascha war einer der ersten Tech-Blogger in Deutschland, lebt seit fast 20 Jahren in Taiwan und ist so eine Art digitales Enfant terrible. Man weiß nie so richtig, was hochpoppt, wenn man seine LinkedIn-Posts oder Videos sieht.
Ich habe ihn gefragt, was die fünf Dinge sind, die er gerne schon mit 20 gewusst hätte. Und wir redeten über Burnout im Content-Business, darüber, wie man aus einer immer mehr-Welt in eine genug-Welt kommt, und warum Taiwan für ihn zur Lebensrettung wurde. →Zum Podcast
🖐️ Die 5 Dinge:
Wert einer soliden Ausbildung und Hierarchieerfahrung: Sascha Pallenberg betont die Bedeutung einer soliden Ausbildung und die Fähigkeit, sich in Hierarchien einzuordnen.
Unkonventionelle Karrierewege: Sascha zeigt, dass man nicht unbedingt einen traditionellen Bildungsweg einschlagen muss, um erfolgreich zu sein.
Bedeutung von Auslandserfahrungen: Der Wechsel ins Ausland, insbesondere nach Taiwan, war für Sascha Pallenberg ein entscheidender Schritt. Diese Erfahrung erweiterte seinen Horizont, bot neue Perspektiven und half ihm, eine ausgeglichene Lebensweise zu finden.
Notwendigkeit von Pausen und Selbstfürsorge: Pallenberg lernte die Bedeutung von freien Tagen und Urlaub zu schätzen, nachdem er jahrelang ohne Pause gearbeitet hatte.
Genügsamkeit statt ständiger Mehrwertsuche: Ein zentrales Learning ist die Erkenntnis, dass man nicht immer nach mehr streben muss.
Next Level Society | Wachstum durch unsere Community
🛠️ Diese Bauarbeiten stehen bei uns an
Eigentlich gibt es bei uns immer etwas zu tun – die aktuellen Anpassungen stechen jedoch besonders hervor. Zum einen haben wir unser Narrativ geschärft und klar auf Wachstum in drei Dimensionen ausgerichtet. Zum anderen öffnen wir uns stärker für ein internationales Publikum und wollen künftig deutlich mehr auf Videoformate setzen.
Vor diesem Hintergrund merken wir, dass der Name „digital kompakt“ nicht mehr ganz zu dem passt, was wir heute sind – und vor allem, wohin wir uns entwickeln. Deshalb werden wir hier in absehbarer Zeit eine Anpassung vornehmen.
Parallel dazu arbeiten wir intensiv daran, das Erlebnis rund um unseren Podcast weiter zu verbessern. Dafür entwickeln und testen wir aktuell verschiedene Tools, die wir im Sinne von „Vibe Coding“ schnell und praxisnah umsetzen, um unsere eigenen Workflows und eure Nutzung spürbar zu optimieren.
Diese Wochen sind also ein wenig die Ruhe vor dem Sturm und ich möchte sie trotzdem schon mal nutzen, um etwas Lust auf das zu machen, was so kommt 🙃.




