Ich habe 8,3 Jahre Podcasting gelöscht | KW 11/2026
Schlüsselmomente St. Oberholz + Spiritualität + Löschung von über 430 Episoden
Hallo Leute!
Es ist ja allerorten zu hören, dass wir uns im Jahr des Feuerpferds befinden. Und soweit ich weiß, steht dies für Erneuerung und Transformation. Und genau darum dreht sich auch dieser Newsletter.
Mit Ansgar Oberholz vom bekannten Café St. Oberholz habe ich darüber gesprochen, was seine Schlüsselmomente waren, in denen er gewachsen ist. Jene Wegbiegungen, die man manchmal überhaupt erst mal erkennen will. Und dafür hat mir das Medium Kristina Sacken das passende Werkzeug vorgestellt: Spiritualität.
Achja, und dann habe ich mal eben das Äquivalent von 8,3 Jahren Podcasting gelöscht. Warum? Das erfährst du am Ende des Newsletters.
Los geht’s!
Dein Joël ✌️🧢
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☕️ St. Oberholz: 5 Schlüsselmomente, die den Erfolg brachten
Ansgar Oberholz ist für mich einer der ungewöhnlichsten Unternehmer Berlins – vielleicht gerade weil er nicht mit der Brechstange skaliert, sondern mit Bauchgefühl und Haltung. Das St. Oberholz am Rosenthaler Platz kennen viele als Café, aber dahinter steckt heute ein ganzes Ökosystem: flexible Büros, Coworking Spaces, ein Retreat-Hotel in Mecklenburg und eine Beratung für New Work.
In unserem Gespräch teilt Ansgar fünf Schlüsselmomente, die sein Wachstum geprägt haben – und die waren alles andere als geplant. Von der zufälligen Begegnung mit dem SoundCloud-Team, die das Büro-Business überhaupt erst ins Rollen brachte, über die bewusste Entscheidung, nicht customer-centric zu sein, bis hin zur Erkenntnis, dass manche New-Work-Experimente auch mal zurückgedreht werden müssen. →Zum Podcast
🧠 Meine Learnings
Die Bedeutung von Flexibilität und Anpassungsfähigkeit: Ansgar Oberholz betont, dass Flexibilität in der Geschäftswelt entscheidend ist. Die Fähigkeit, schnell auf Veränderungen zu reagieren und neue Möglichkeiten zu erkennen, hat seinem Unternehmen geholfen, sich zu entwickeln und zu wachsen. Ein Beispiel dafür ist die Umwandlung von Ferienwohnungen in Büros, um der Nachfrage nach flexiblen Arbeitsräumen gerecht zu werden.
Die Balance zwischen Leidenschaft und Wirtschaftlichkeit: Ansgar spricht darüber, wie wichtig es ist, Dinge mit Leidenschaft zu tun, aber gleichzeitig auch die wirtschaftliche Seite im Blick zu behalten. Er beschreibt dies als die Notwendigkeit, eine Excel-Tabelle neben dem Herzen laufen zu lassen, um sicherzustellen, dass Entscheidungen sowohl emotional als auch finanziell sinnvoll sind.
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🌟 Spiritualität: 6 einfache Impulse für mehr Klarheit im Alltag
Kristina Sacken ist Medium und erklärt in unserem Gespräch, was Spiritualität eigentlich konkret bedeutet: Die Verbindung zu sich selbst, zum eigenen Körper, zum Herzen und zur Fähigkeit, die eigenen Gedanken zu beobachten, statt sich mit ihnen zu identifizieren. Besonders spannend fand ich ihre Unterscheidung zwischen Herz, Verstand und Körper: Das Herz gibt die Richtung vor, der Verstand das Timing, und der Körper zeigt uns, was gerade ist. Wir sprechen darüber, warum Menschen ihrer Intuition oft nicht vertrauen, wie man lernt, sein Energiefeld wahrzunehmen, und was beim Verlieben auf drei verschiedenen Ebenen gleichzeitig passiert. →Zum Podcast
🧠 Meine Learnings
Spiritualität als Verbindung zu sich selbst: Spiritualität wird als eine Möglichkeit beschrieben, sich mit der Intelligenz des Herzens und des Körpers zu verbinden. Dies ermöglicht es, die eigenen Gedanken zu beobachten und nicht nur zu denken, was zu einem tieferen Verständnis der eigenen Intuition und Bedürfnisse führt.
Unterschied zwischen Herz und Verstand: Ein zentrales Thema ist die Unterscheidung zwischen den Impulsen des Herzens und den rationalen Überlegungen des Verstandes. Das Herz gibt die Richtung vor, während der Verstand das Timing bestimmt. Diese Unterscheidung kann helfen, Entscheidungen zu treffen, die im Einklang mit den eigenen Bedürfnissen stehen.
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🗑️ Warum ich über 430 Podcasts gelöscht habe
Oha, die letzten zwei Tage kostete es mich schon etwas Überwindung, dermaßen radikal bei uns zu kürzen. Ich habe in zehn Jahren digital kompakt bereits über 1.000 Folgen Podcasts aufgenommen und mich nun jedoch dazu entschieden, unsere Ausrichtung zuzuspitzen: Unser “Next Level“ beinhaltet, dass wir für das Thema Wachstum in den drei Dimensionen Wohlstand, Lebensgestaltung und Gesundheit stehen – und dazu passten zahlreiche unserer Inhalte schlicht nicht mehr.
In Sachen Markenführung bin ich ehrlich gesagt radikal: Verena Pausder erzählte mir mal vom “Manager of First Impression“, einer Person, die im eigenen Unternehmen dafür sorgt, dass der erste Eindruck eines Produkts immer gut ist. Und so denke ich auch einen Podcast: Wer dort über irgendeinen Klickweg zu einer Folge von uns kommt, soll keine veralteten Ansätze mehr hören, sondern Inhalte finden, die zu unserem neuen Narrativ passen.
Und trotzdem, das ist schon krass: Mehr als 430 Episoden – gelöscht. Das sind mehr Episoden als andere Menschen je produziert haben. Bei einer Folge pro Woche sind das über acht Jahre Podcast, die ich gerade ins Datennirvana geschickt habe. Doch ich glaube fest daran, dass es lohnt, an Dingen loszulassen, die einem nicht mehr dienlich sind. Tja, krass wird demnächst nur, uns auch an unseren Namen zu machen…





